Koordinierungsstelle Demenz
Landkreis Landshut
Ziel der Koordinierungsstelle Demenz ist, die Demenz-Arbeit im Landkreis Landshut zu professionalisieren. Dazu zählen die Beratung und Unterstützung Betroffener und Pflegender sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Demenziell erkrankte Personen sollen im Landkreis Landshut besser integriert und betreut werden, um damit ein möglichst langes und eigenständiges Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Weitere Angebote, welche die Situation der Betroffenen und deren Angehörigen eine verbesserte Teilhabe in die Gesellschaft ermöglichen, sollen aufgebaut werden.
Die Koordinierungsstelle Demenz kümmert sich u.a. darum, bestehende Angebote an einem Punkt zu bündeln und neue Maßnahmen hauptamtlich für den Landkreis Landshut zu etablieren. Bisher wurde diese Arbeit von dem überwiegend ehrenamtlich organisierten Verbund DemenzLA geleistet. Dieser verfolgt die Ziele auch weiterhin, auch für den Stadtbereich Landshut.
Das Angebot der Koordinierungsstelle Demenz beinhaltet unter anderem:
- kostenlose, vertrauliche und individuelle Beratungen von Betroffenen sowie deren Angehörigen zu allen Fragen und Themen im Bereich Demenz, (z.B. im Rahmen der Sprechstunden im Landkreis)
- Organisation von Veranstaltungen und Maßnahmen, die für die Inklusion von dementen Personen förderlich sind, (z.B. die bayerische Demenzwoche)
- Beratung und Unterstützung der Kommunen beim Umgang mit dementen Personen,
- Organisation von Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den regionalen Sozialverbänden, Kommunen, hauptamtlichen Pflegediensten, Erwachsenenbildungseinrichtungen und dem Einzelhandel (z.B. Demenz Partner Kompaktkurse)
- eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen des Landkreises Landshut und den Akteuren des Verbunds DemenzLA.
Dann kontaktieren Sie uns gerne telefonisch unter 0871/ 963 67 161 oder per Email.
Dienstag und Donnerstag 13:00 - 16:00 Uhr
Anfänge
Von 01.04.2020 bis 31.07.2022 lief die Koordinierungsstelle als befristetetes Projekt. Gefördert wurde dieses Projekt durch das EU-Programm LEADER und mitfinanziert durch den Landkreis Landshut.